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Geologische Arbeitsgemeinschaft

Das Karlsruher Geowissenschaftliche Treffen findet am zweiten Dienstag eines jeden Monats in der Pizzeria "San Marco", Pappelallee 8, 76189 Karlsruhe-Rheinstrandsiedlung, um 18:00 Uhr im Nebenzimmer statt.
Stadtbahnanschluss: Linie 2, Haltestelle Karl-Delisle-Straße. Auf andere Veranstaltungs-orte wird gesondert hingewiesen. Es ist eine gemeinsame Veranstaltung der VFMG-Bezirksgruppe Karlsruhe und der Geowissenschaftlichen Arbeitsgruppe des Naturwissenschaftlichen Vereins Karlsruhe. Das Mitbringen von Exponaten ist erwünscht. Ein Mikroskop und ein Beamer stehen zur Verfügung. Gäste sind zu allen Veranstaltungen herzlich willkommen.



Jahresprogramm 2018

Programmänderungen vorbehalten!


Dienstag, 09.01.2018
Werner Wurster, Pfinztal: Vorstellung des Jahresprogramms 2018 des Karlsruher Geowissenschaftlichen Treffens.


Dienstag, 13.02.2018
Fastnachtsdienstag –
Lasst uns unser Treffen auf den nächsten Dienstag verschieben!


Dienstag, 20.02.2018
Vortrag von Dr. Paul Rustemeyer, Gundelfingen: “Calcit – Formen, Farben und Wachstumsphänomene“. Veranstaltungsort: Max-Auerbach-Saal im Naturkundemuseum, Erbprinzenstr. 13, 76133 Karlsruhe. Beginn: 18:30.

Das häufig vorkommende Mineral Calcit begeistert die Sammler mit einer großen Vielfalt an Formen, Zwillingsbildungen und interessanten Wachstumsphänomenen. In diese Formenwelten und Wachstumsgeschichten führt der Vortrag mit Bildern von besonders interessanten („verrückten“) und prachtvollen Calcit-Kristallen ein. Diese wurden über Jahrzehnte in Museen und Privatsammlungen fotografiert. Obwohl reiner Calcit ein farbloses Mineral ist, präsentiert er sich aufgrund von „Verunreinigungen“ und optischen Phänomene durchaus auch bunt. Zudem wird auch die Rolle des Calcits im Kohlenstoff-Kreislauf auf unserem Planeten besprochen. Eintritt frei.


Dienstag, 13.03.2018
Vortrag von Dr. Martin Röper, Gemeinde Solnhofen: “Solnhofen, ein faszinierendes Fenster in die Zeit des Erdmittelalters“. Veranstaltungsort: Max-Auerbach-Saal im Naturkundemuseum, Erbprinzenstr. 13, 76133 Karlsruhe. Beginn: 18:30.

Die Steinbruchbetriebe in Solnhofen haben eine mehrhundertjährige Tradition. Durch den Abbau der Solnhofener Platten von Hand kamen viele Fossilien für die Wissenschaft ans Tageslicht, darunter mit dem Archaeopteryx das bekannteste Fossil der Erde. In der Paläontologie wurde Solnhofen fortan Synonym für das gesamte Natursteinvorkommen von Solnhofen im Westen bis nach Kelheim und Regensburg im Osten geführt. Heute umfasst die Solnhofener Erdgeschichte ein Juragebiet zwischen dem Nördlinger Ries im Westen und dem Kristallin des Bayrischen Waldes im Osten. Die einzelnen Vorkommen sind im Begriff des jurazeitlichen Solnhofener Archipels vereint. Früher waren viele Wissenschaftler der Auffassung, alle Plattenkalke der Fränkischen Alb wären in einer einzigen großen, ständig mit Wasser bedeckten Solnhofener Küstenlagune entstanden. Der Geowissenschaftler KARL WERNER BARTHEL skizzierte eine Korallenriff-Barriere im Süden und eine Wattenzone an der Küste der Mitteldeutschen Zentralinsel im Norden. Erst in den neunziger Jahren stellten das Forschungsteam RÖPER & ROTHGAENGER in Regensburg mit der Dokumentation der ostbayrischen Plattenkalke von Brunn und das Stuttgarter Forschungsteam DIETL & SCHWEIGERT mit der Beschreibung der schwäbischen Plattenkalke von Nusplingen zwei Sachverhalte in den Vordergrund: Erstens sind die meisten Plattenkalke und damit die Fossilien unterschiedlich alt. Zweitens musste es zur Entstehungszeit viel mehr Inseln gegeben haben als bis dato angenommen. So entwickelte sich die Vorstellung eines Archipels, dessen Vielfalt Gegenstand des neu zusammengestellten Vortrags ist. Die Fossilienlagerstätten des Solnhofener Archipels entstanden in einer Zeitspanne von 2,3 Millionen Jahren. Die ersten Lagunen entwickelten sich im Osten bei Brunn, noch bevor die berühmten Lagunen von Eichstätt und Solnhofen im Westen entstanden. Der Vortrag des Solnhofener Museumsleiters Dr. MARTIN RÖPER zeigt die Vielfalt der Fossilienfunde in den unterschiedlich alten Fossillagerstätten und Lagunen, die alle unter dem Solnhofener Namen bekannt geworden sind. Eintritt frei.


Sonntag, 18.03.2018
55. Rhein-Neckar-Mineralienbörse. Veranstaltungsort: Schulzentrum, Schwetzingerstr. 95, 69190 Walldorf. Eintritt.


Sonntag, 25.03.2018
20. Mineralien- und Fossilienbörse in der Kulturhalle Remchingen. Veranstalter: Verein für Mineralogie und Geowissenschaften e.V. Pforzheim. Eintritt frei


Dienstag, 10.04.2018
Dr. Jörg Liebe, St. Ingbert: Mineralogische Museen der Welt: “Das Smithonian in Washington DC“.

Innerhalb des Museumskomplexes des “Smithonian“, einem Museum vieler Superlative, wird im Vortrag eines der größten Naturkundemuseen der Welt vorgestellt, mit dem besonderen Schwerpunkt auf den mineralogischen Sammlungen und der nationalen Edelsteinsammlung. Die vielen ausgestellten Mineralstufen gehören zu den besten der Welt, aber auch originales Mondgestein, besondere bekannte Meteoriten und schließlich der berühmte Hope-Diamant werden im Vortrag gezeigt. Eintritt frei.


Dienstag, 08.05.2018
Vortrag von Erich Knust, Karlsruhe: "Eisenkonkretionen vom westlichen Pfälzerwald."

Eines der Merkmale der Karlstal-Felszone am westlichen Rand des Pfälzerwaldes im Raum Merzalben - Leimen - Hofstetten sind die verschiedenen Formen der Vererzung, die verschiedentlich gehäuft auftreten. In älterer Literatur werden sie beschrieben als brauner Glaskopf mit reichlich Mangan. Die röntgendiafraktometrischen Untersuchungen eines Pulverpräparats durch das geologische Landesamt Mainz ergab einen hohen Quarzanteil, daneben Kalifeldspat, Goethit und Hämatit. Die Konkretionen treten als bis zu 50 cm große konzentrisch - schalig aufgebaute Erzkonkretionen auf. Die Form der Konkretionen ist verschiedenartig. Es kommen Erze vor, die einem dreiachsigen Ellipsoid ähneln, andere sind fast kugelig. Vielfach findet man schalige Bruchstücke, welche aus größeren Konkretionen stammen. Trifft man die Konkretionen in Rollblöcken an, so erscheinen sie stets im Gestein eingewachsen, wobei die Schichtung die Knolle ungehindert durchdringt. Eintritt frei.


Dienstag, 12.06.2018
Powerpointpräsentation  von Lutz Happich, Tutzing: "Granat“. Lutz Happich stellt in einem PowerPoint-Vortrag die komplette Granatgruppe vor.

Z.B. Almandin; Grossular; Melanit; Pyrop; Spessartin, um hier nur die bekanntesten zu nennen. Insgesamt sind es 22 Mitglieder. Anschließend werden die Stücke in Natura vorgezeigt. Eintritt: je nach Teilnehmerzahl, max. 10,-- €.


Juni / Juli 2018 (wochenends)
Exkursion in den Odenwald. Führung: Uwe Buchem, Pfinztal. 6 Wochen vor dem Exkursionstermin wird das Programm herausgegeben. Zur Exkursion erscheint ein ausführliches Begleitheft. Auskünfte und Anmeldung bei Uwe Buchem, Mobil 0172-1001936, eMail: uwe.buchem(at)t-online.de


Samstag, 23.06.2018
Mit dem Bus zur Mineralienbörse nach Ste. Marie-aux-Mines. Der Bus wird von den Mineralienfreunden Rhein-Neckar organisiert. Er startet in Walldorf beim Gymnasium und hält in Karlsruhe. Weitere Auskünfte und Anmeldung bei werner.wurster(at)hotmail.com. Bus und Eintritt ca. 35,--  €.


Dienstag, 10.07.2018
Essay von Werner Wurster, Pfinztal: “Marmor – nicht nur aus Carrara?“

Der Name Marmor wird meist mit dem Vorkommen im italienischen Carrara in Verbindung gebracht – dabei haben wir auch ein Vorkommen gewissermaßen vor unserer Haustüre. Im Vortrag wird die Entstehung von Marmor und die verschiedenen Arten erläutert. Auf die Herkunft des im Handel erhältlichen Marmors wird eingegangen. Die Geschichte des Marmorvorkommens vor der Haustüre wird erzählt. Es wird Marmor vorgezeigt. Eintritt frei. 


Samstag, 11.08.2018
ab 16:00 Uhr: Grillfest auf dem Gelände der Minigolfanlage Pfinztal-Berghausen. Jeder bringt sein Grillgut, Brot, Geschirr, Besteck usw. selbst mit. Die Getränke müssen am Kiosk gekauft werden. Der Grill wird gestellt, die Gebühr für die Grillbenutzung beträgt 30,-- €, Reinigung und Brennstoffversorgung sind eingeschlossen.


Dienstag, 11.09.2018
Lichtbildvortrag von Edgar Müller, Saarwellingen: "Die Grube Lengenbach im Binntal und ihre wunderschönen Micromineralien“.

Das Binntal im Kanton Wallis in der Schweiz ist eine der mineralreichsten Regionen der Alpen und hat aufgrund der vielen hier erstmals oder sogar nur hier gefundenen Arten eine Sonderstellung inne, die es weltweit zu einer der wichtigsten Fundregionen macht. Die Grube Lengenbach wird ausschließlich zur Gewinnung von Forschungs- und Sammlermineralien betrieben. Eintritt: je nach Teilnehmerzahl, max. 10.-- €.


Samstag / Sonntag 06./07.10.2018
Exkursion in die Eifel. Führung: Uwe Buchem, Pfinztal. 6 Wochen vor dem Exkursionstermin wird das Programm herausgegeben. Zur Exkursion erscheint ein ausführliches Begleitheft. Auskünfte und Anmeldung bei Uwe Buchem, Mobil 0172-1001936, eMail: uwe.buchem(at)t-online.de


Sonntag, 07.10.2018
2. Badner Mineralienbörse von 10 bis 17 Uhr in der Badnerlandhalle in Karlsruhe-Neureut, Rubensstr. 21. Der Veranstalter ist die Fa. “mineralbox“ Fanelsa & Rüd aus Mönsheim. Das Karlsruher Geowissenschaftliche Treffen hat einen Stand auf der Börse. Eintritt.


Dienstag, 09.10.2018
Vortrag von Dipl.-Min. Bernhard Bruder, Ohlsbach: “Die wundervollen Schmucksteine der Feldspatgruppe“. Veranstaltungsort: Max-Auerbach-Saal im Naturkundemuseum, Erbprinzenstr. 13, 76133 Karlsruhe. Beginn: 18:30 Uhr.

Zwei Drittel der obersten Schichten unserer Erde bestehen aus Feldspäten. Damit stellen sie die weltweit am häufigsten in der Erdkruste vorkommende Mineral-Gruppe dar. Feldspäte schaffen die Voraussetzung für die Bildung fruchtbarer Böden und blühender Landschaften.

Nur in äußerst seltenen Fällen zeigen die Mitglieder dieser Mineralgruppe besondere optische Auffälligkeiten, die die Menschen der Urzeiten an das Funkeln der Sonne oder den sanften Schimmer des Mondes erinnert haben. Diese als “Mondsteine“ und “Sonnensteine“ bekannte Feldspäte sind weitaus vielfältiger, als Geologen und Edelsteinhändler bis vor kurzem noch glaubten. Die in den vergangenen Jahren entdeckten neuen Varietäten haben zu einer Neubewertung der traditionellen Bezeichnungen und Definitionen geführt.

Der Dipl.-Mineraloge und Gemmologe Bernhard Bruder stellt in seinem Vortrag sowohl die edlen Vertreter der Feldspat-Familie dar, als auch die gesteinsbildenden Varianten. In anschaulichen Bildern und Grafiken beleuchtet er bekannte Feldspat-Varietäten wie Amazonit, Labradorit, Mondstein und Sonnenstein und stellt die mineralogischen Fortschritte dar, die auch die Namensgebung innerhalb dieser Gruppe revolutioniert haben.

Bernhard Bruder ist Chefgemmologe beim Institut für Edelsteinprüfung (EPI) in Ohlsbach bei Offenburg, einem unabhängigen Labor für Echtheitsprüfungen und Qualitätskontrolle von Edelsteinen und Mineralien. Eintritt frei.


Samstag, 27.10.2018
Mit dem Bus zur Mineralienbörse nach München. Der Bus wird von den Mineralienfreunden Rhein-Neckar organisiert. Er startet in Walldorf beim Gymnasium und hält in Karlsruhe. Weitere Auskünfte und Anmeldung bei werner.wurster(at)hotmail.com. Bus und Eintritt ca. 40,--  €.


Dienstag, 13.11.2018
Bericht von Uwe Buchems Exkursion in den Odenwald und in die Eifel:  Lichtbilder werden vorgeführt und kommentiert, Mineralien- und Gesteinsfunde werden vorgezeigt (mehrere Beitragende).


Sonntag, 18.11.2018
47. Brettener Mineralientag. Auch mit Meteoriten, Fossilien, Geo-Zubehör, Edelsteinen & Schmuck, Kunst und Handwerk rund um den Stein. Veranstaltungsort: Hallensportzentrum im Grüner, 10 bis 17 Uhr. “Das Karlsruher Geowissenschaftliche Treffen“ hat einen Stand auf der Börse. Eintritt.


Montag, 19.11.2018
Ab jetzt steht das Jahresprogramm 2019 zur Verfügung.


Dienstag, 11.12.2018
Barbarafeier: gemütliches Beisammensein in weihnachtlicher Stimmung. Jeder bringt seine besten Mineraleingänge vom Jahr 2018 mit und zeigt und kommentiert sie. Das Mikroskop steht zur Verfügung.


Leitung und Auskünfte: Werner Wurster, Tel.: 0721 - 462918;
E.Mail: werner.wurster@hotmail.com

Fluorit-Kristalle, Grube Clara,
Sammlung von Karl-Heinz Tausende