Wölfe in Baden-Württemberg

Schweinswale

Die Rückkehr der Wölfe

Die Flora von Rhodos

Lernen von den Honigbienen

Der böse Wolf

Bienensterben

Frühjahrspilze

Tier- und Pflanzenwelt in Baggerseen

Frischpilzausstellung

Faszination Regenwald

Sauropodengrabung in China

Madagaskar

Pilze am Berg Yulong Xue Shan

Veranstaltungsprogramm 2017

Zu den Vorträgen des Naturwissenschaftlichen Vereins Karlsruhe e.V. (NWV) treffen sich Mitglieder und Interessenten immer dienstags im Max-Auerbach-Hörsaal des Karlsruher Naturkundemuseums. Die Pforte im Haupthaus ist ab 18.00 Uhr besetzt. Exkursionen oder Führungen erfolgen zu freien Terminen. Zu den Vorträgen und Exkursionen des NWV ist der Eintritt frei (Ausnahme: bestimmte Kooperationsveranstaltungen).

Hinweis: Zum Besuch der Dienstagsvorträge besteht für Autofahrer Parkmöglichkeit im Museumshof (Einfahrt Lammstraße mit Schranke). Hierzu bitte an dem mit „Pforte“ bezeichneten Klingelknopf läuten. Der Einlass ist ab ca. 18.00 Uhr besetzt.


Dienstag, 17. Januar 2017
Wölfe in Baden-Württemberg – Ergebnisse aus Monitoring und Forschung
Vortrag von Felix Böcker und Dr. Micha Herdtfelder (Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, Arbeitsbereich Wildtierökologie, Freiburg) im Rahmenprogramm zur kleinen Sonderausstellung „Wölfe“ vom 6. Oktober 2016 bis 2. April 2017 im Naturkundemuseum Karlsruhe
Max-Auerbach-Vortragssaal, 18.30 Uhr

In den vergangenen Jahrzehnten konnten sich die Wolfsbestände in Europa auf Grund der Unterschutzstellung wieder ausbreiten. In Nord- und Ostdeutschland leben heute wieder über dreißig Rudel, und auch die Wolfspopulation in den Alpen ist nur wenige „Wolfswandertage“ von Baden-Württemberg entfernt. Nachdem im Jahr 2015 die ersten Wölfe in Baden-Württemberg über Verkehrsverluste nachgewiesen wurden und im April 2016 ein weiterer Wolf bestätigt werden konnte, kann auch weiterhin mit zuwandernden Wölfen gerechnet werden. Doch mit der Rückkehr dieser Tierart sind auch viele Fragen verbunden. In ihrem Vortrag gehen die Mitarbeiter der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg auf die Biologie der Wölfe ein und berichten über aktuelle Ergebnisse aus dem Wolfsmonitoring Deutschlands und Baden-Württembergs. Außerdem geht es darum, was auf Nutztierhalter und Jäger zukommt und wie unwahrscheinlich es ist, einem Wolf beim Spaziergang im Wald zu begegnen.“ (Foto: FVA)


Dienstag, 24. Januar 2017
Schweinswale - unsere unbekannten Nachbarn
Vortrag von Fabian Ritter (Whale and Dolphin Conservation, München) im Rahmenprogramm zur Sonderausstellung „Wale“ vom 30. Juni 2016 bis 29. Januar 2017 im Naturkundemuseum Karlsruhe
Max-Auerbach-Vortragssaal, 18.30 Uhr

Schweinswale sind die einzigen in Deutschland heimischen Wale. Doch obwohl sie buchstäblich vor unserer Haustüre leben, sind sie weder in der Allgemeinheit besonders bekannt, noch von der Wissenschaft bis ins Detail erforscht. Dieser Vortrag widmet sich einer allgemein verständ­lichen Darstellung der Lebensweise, Physiologie und des Verhaltens dieser scheuen Tiere nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. – Nord- und Ostsee bilden einen wichtigen Lebensraum für diese faszinierenden Meeressäuger. Gleichzeitig werden sie intensiv von uns Menschen genutzt. Fischerei, Energiegewinnung, Schifffahrt, Umweltverschmutzung und Unterwasserlärm bedrohen Schweinswale inzwischen so sehr, dass mancherorts um ihr Überleben gefürchtet werden muss. Daher wird ein zusätzlicher Schwerpunkt in diesem reich bebilderten Vortrag auf die Bedrohungslage der Schweinswale in deutschen Gewässern sowie die zahlreichen Bemühungen um ihren Schutz gelegt. (Foto: Charlie Phillips / WDC)


Samstag, 4. Februar 2017
Nomaden der Lüfte – Gefiederte Wintergäste am Altrhein Plittersdorf
Exkursion von Dr. Gerd Schön, Klaus Lechner (NABU Karlsruhe) und Andreas Wolf (Naturschutzzentrum Rappenwört) zum Ramsar-Welttag der Feuchtgebiete 2017
Treffpunkt: Parkplatz beim Schützenhaus Plittersdorf (bei Schulstraße 23 links abbiegen),
Beginn: 13:00 Uhr, Dauer: etwa 3-4 Stunden

Der Vogelzug ist ein faszinierendes Naturschauspiel. Bei der Wahl der Rast- und Winterplätze folgen die meisten Vögel der Tradition ihrer Vorfahren und lassen sich Jahr für Jahr an denselben Stellen – auch entlang des Oberrheins – nieder. Sie kommen auf engstem Raum in großer Zahl zusammen, meist in Gesellschaft anderer Arten, die ihre Nahrungsvorlieben teilen.
Es wird empfohlen, ein Fernglas mitzubringen!


Dienstag, 7. Februar 2016

Die Rückkehr der Wölfe – Fallstudie Yellowstone
Vortrag von Prof. Dr. Norbert Lenz (Naturkundemuseum Karlsruhe) im Rahmenprogramm zur kleinen Sonderausstellung „Wölfe“ vom 6. Oktober 2016 bis 2. April 2017 im Naturkundemuseum Karlsruhe
Max-Auerbach-Vortragssaal, 18.30 Uhr

Am 1. März 1872, vor über 140 Jahren also, wurde im Nordwesten der Vereinigten Staaten von Amerika der „Yellowstone National Park“ gegründet. Doch waren die Vorstellungen, welche Aufgaben und Ziele mit diesem ältesten Nationalpark der Welt zu verbinden sind, noch mehrere Jahrzehnte lang recht vage. So konnte es geschehen, dass zwar viele naturkundliche Besonderheiten des Yellowstone-Gebiets geschützt wurden, nicht jedoch die Wölfe und andere Beutegreifer. Im Gegenteil: Im Jahr 1926 wurden die letzten Wölfe des Yellowstone-Nationalparks getötet – ausgerottet in einem Gebiet, das heute zu den bekanntesten Naturreservaten der Welt zählt! Fast siebzig Jahre später wurden Wölfe 1995 im Norden des Reservats wieder eingeführt. Seither hat sich hier ein Bestand von mehreren hundert Wölfen etabliert, die teils in Rudeln, aber auch in anderen Konstellationen leben. Diese Entwicklung ist an der übrigen Tierwelt, aber auch an der Vegetation nicht spurlos vorübergegangen. Die von den Wölfen direkt und indirekt ausgelösten Veränderungen wurden und werden von Naturschützern, Landwirten, Jägern und Politikern aufmerksam verfolgt und sind eine hochinteressante ökologische Fallstudie. Auch wenn die Lebensweise der Wölfe in Nordamerika teilweise anders ist als jene ihrer Verwandten in Europa, lohnt es angesichts der Rückkehr der Wölfe nach Deutschland, sich mit den Erfahrungen aus dem Yellowstone-Gebiet zu befassen. (Nordamerikanische Wölfe im Denver Museum of Nature and Science – Foto: N. Lenz; Wolf und Bison-Kadaver im Yellwostone-Nationalpark – Foto: National Geographic Society)


Dienstag, 21. Februar 2017
Die Flora von Rhodos
Vortrag von Andreas Kleinsteuber (Karlsruhe, www.rhodosflora.de und
www.kleinsteuber-books.com)
Max-Auerbach-Vortragssaal, 18.30 Uhr

Rhodos liegt an der Schnittstelle von Europa und Asien. Diese besondere Lage spiegelt sich auch in der Flora der Insel wieder. So kommen einerseits zahlreiche im westlichen Mittelmeergebiet weit verbreitete Arten auch auf Rhodos vor, fehlen aber in der Türkei, andererseits erreichen einige in der Türkei und teilweise daran östlich angrenzende Gebiete im Westen gerade noch Rhodos. Dies hat vor allem erdgeschichtliche Ursachen, auf die in dem Vortag kurz näher eingegangen wird. In erster Linie werden aber die floristischen Besonderheiten ausführlich mit Fotos vorgestellt und die Unterschiede zu anderen Inseln der Ägäis erläutert. (Fotos: Andreas Kleinsteuber)


Dienstag, 21. März 2017
Lernen von den Honigbienen – BEE-onik
Vortrag von Prof. Dr. Juergen Tautz (Universität Würzburg, www.beegroup.de)
Max-Auerbach-Vortragssaal, 18.30 Uhr

Bienen schaffen sich ihre eigene Welt und haben dabei eine Reihe genialer Erfindungen („BEE-onik“) gemacht. Der selbst hergestellte Baustoff, das Wachs, die kristallartig regelmäßigen Zellen der Waben und ihre physikalischen Eigenschaften, die Klimatisierung des Nestes, die Nachhaltigkeit ihrer Energiekreisläufe, all dies beinhaltet Details, deren eingehendes Studium sich lohnt und in bestimmten Fällen zum Vorbild für Problemlösungen beim Menschen eignet. Es lohnt sich aber auch, die soziale Lebensweise der Honigbienen näher zu betrachten und Fragen nachzugehen, was eine Bienenkolonie so effizient sein lässt. Schwarmintelligenz, Kommunikation, Rekrutierung und Arbeitsteilung sind dabei Schlüssel zum Erfolg. (Foto von Prof. Tautz: A. Theismann, Honigbienen: H. R. Heilmann)


Im Anschluss an den Vortrag am 21. März 2017 findet ab ca. 20.00 Uhr im Max-Auerbach-Vortragssaal im Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe die

Mitglieder-Hauptversammlung

des Naturwissenschaftlichen Vereins Karlsruhe e.V. statt, zu der hiermit satzungsgemäß eingeladen wird. Anträge der Mitglieder sind spätestens eine Woche zuvor dem Vorstand zuzuleiten. Tagesordnung:

1. Begrüßung, Feststellung der frist- und formgerechten Ladung, Beschluss der endgültigen
    Tagesordnung

2. Bericht des 1. Vorsitzenden

3. Berichte der Arbeitsgemeinschaften

4. Kassenbericht durch die Geschäftsführerin

5. Bericht der Kassenprüfer

6. Aussprache über die Berichte

7. Entlastung des Vorstandes

8. Beratung von Anträgen der Mitglieder

9. Verschiedenes



Dienstag, 28. März 2016
Der böse Wolf – Geschichten um ein unbeliebtes Tier
Vortrag von Prof. Dr. Eberhard („Dino“) Frey (Naturkundemuseum Karlsruhe)
Max-Auerbach-Vortragssaal, 18.30 Uhr

Er frisst Menschen einschließlich Großmütter, tötet das liebe Vieh, wurde und wird immer noch als Raubzeug ausgemerzt. Er nährte aber auch Mogli und die Stadtgründer von Rom. Er ziert das Stadt­wappen von Wolfsburg: der Urahn des beliebten Haushundes, Isegrim, der Wolf. Heimlich breitet er sich wieder in Deutschland und Frankreich aus. In Südeuropa ist seine Ausrottung trotz heftigster Bejagung nie gelungen. Heute steht der Wolf in Europa unter Schutz, aber viele wollen ihn einfach nicht haben, den bösen Wolf. Dabei haben die meisten Leute keine Ahnung, was für wunderbare Tiere, welche Bereicherung Wölfe für die heimische Wildtierwelt sind. Dem wollen wir abhelfen. Seien Sie sicher, nach dem Vortag werden Sie furchtlos sagen: „Willkommen zurück, Wolf!“ (Foto: Gunnar Reis, Wikimedia)


Dienstag, 4. April 2017
Bienensterben und Schädigung der Biodiversität durch Neonikotinoid-Insektizide
Vortrag von Prof. Dr. Klaus-Werner Wenzel (Berlin) IUCN Task Force on Systemic Pesticides
Max-Auerbach-Vortragssaal, 18.30 Uhr

Auf Bienen bezogen wird die allmählich erkannte Gefährlichkeit von Neonikotinoiden aufgezeigt, welche trotz kürzlich eingeführter Teilverbote nach wie vor die wesentliche Ursache von Bienenverlusten und zunehmendem Insektenschwund sind. Durch Winddrift und Verteilung in Gewässern sind diese Nervengifte faktisch in der gesamten Kulturlandschaft und sogar weiträumig in Naturschutzgebieten nachzuweisen. Ihre Halbwertzeiten vor allem im Boden sind extrem lang. Sie durchdringen von den Wurzeln her alle Pflanzenbereiche und gelangen in Nektar und Pollen. Fatal ist vor allem, dass diese an den Nikotin-Rezeptoren ansetzenden Substanzen eine subletale allmähliche Wirkung haben, und ihre Gefährlichkeit wegen dieser chronischen Toxizität lange Zeit nicht erkannt worden ist. In einprägsamen Grafiken wird die Wirkungsweise dieser Gifte dargestellt, und an Beispielen werden die verheerenden Auswirkungen genannt. Unsere heutigen Erkenntnisse sind überwiegend an dem „Haustier“ Honigbiene gewonnen worden, und erst in allerjüngster Zeit werden die für die Natur noch bedeutsameren Verluste bei Wildbienen erkannt. Fotos einiger dieser wenig bekannten Bienen werden gezeigt. Für Unsicherheit sorgen die nur passageren und ungenügenden Teilverbote so genannter systemischer Pestizide, und alarmierend ist die Vermarktung von neu entwickelten Neonikotinoiden. (Foto: privat)


Freitag, 7. April 2017
Schmetterlinge brauchen unser Engagement
Vortrag von Dr. Robert Trusch (Naturkundemuseum Karlsruhe) in Zusammenarbeit mit dem Infozentrum Kaltenbronn
Treffpunkt: Auerhahn-Pavillon des Infozentrums Kaltenbronn
Beginn: 18.00Uhr, Dauer ca. 1,5 Stunden.
Kosten: € 5,- / Person, Mitglieder des Naturwissenschaftlichen Vereins Karlsruhe frei

In Baden-Württemberg gibt es weit über tausend Großschmetterlingsarten und viele Kleinschmetterlinge. Der Kurator für Schmetterlinge des Karlsruher Naturkundemuseums wird einige von ihnen vorstellen und die faszinierende Metamorphose der Schmetterlinge beleuchten. Einblicke in die Artenvielfalt der Schwäbischen Alb, Ostschwabens und natürlich des Kaltenbronns sollen Lust machen, im nahen Frühjahr selbst auf die Suche nach Tagfaltern und Nachtschmetterlingen zu gehen. In kleinen Filmbeiträgen kann über die Leistungen von Schmetterlingen gestaunt werden. – Der Vortragende ist Verantwortlicher für die Landesdatenbank „Schmetterlinge Baden-Württemberg“. Er wird auf die Problematik der richtigen Artbestimmung eingehen, auf den Zustand der aktuellen Gefährdung unserer Schmetterlingsfauna und wie wir unseren heimischen Schmetterlingen helfen können. Wer sich vor der Veranstaltung einen Einblick verschaffen möchte, findet unter www.schmetterlinge-bw.de aktuelle Vorkommensdaten zu den in Baden-Württemberg lebenden Faltern.


Donnerstag, 13. oder Dienstag, 18. April 2017
NachtAktiv – Frühlingsfalter im Auwald
Führung von Dr. Robert Trusch, Michael Falkenberg und Entomologischer AG (Naturkundemuseum Karlsruhe) in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwört

Anmeldung im Naturschutzzentrum unter 0721-950470 erforderlich! Der endgültige Termin ist vom Wetter abhängig und wird spätestens am 12. April 2017 mitgeteilt. Treffpunkt und Zeit: Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwört, 21.15 Uhr, Dauer ca. 3 Stunden. à Bitte Taschen- oder Kopflampe mitbringen!

Bei einem so genannten „Lichtfang“, so die Bezeichnung für das nächtliche Anlocken von Insekten durch Licht, können Sie in dieser Frühlingsnacht mit dabei sein. Wir werden dazu direkt am Naturschutzzentrum einen „Lichtfangturm“ aufbauen und die Falter mit speziellen Lampen anlocken. – Warum fliegen die Nachtfalter das Licht mit kurzer Wellenlänge beson­ders an? Welche Nachtfalter sind zu erwarten, und werden sie auch kommen? Ist die Falter­fauna des Auenwaldes auf Rappenwört intakt? Erfahren Sie Wissenswertes über die Schmetterlinge der Nacht, über ihre Lebensweise und wie wir sie schützen können.


Sonntag, 30. April 2017
Purpurreiher und Co. – Vogelbeobachtung in der Wagbachniederung
Exkursion von Dr. Gerd Schön und Klaus Lechner (NABU Karlsruhe)
Treffpunkt: Kreuzung Willy-Brandt-Allee / Ahaweg (08:30 Uhr) zur Bildung von Fahrgemeinschaften oder Parkplatz bei der Wallfahrtskirche in Waghäusel (09:15 Uhr), Ende der Veranstaltung in Waghäusel gegen 12:30 Uhr

Das Naturschutzgebiet (NSG) Wagbachniederung liegt zwischen Mannheim und Karlsruhe am rechten Rheinufer bei Waghäusel und hat eine Größe von 224 ha. Die Wagbachniederung war früher eine Rheinschleife, die vor etwa 8.000 Jahren vom Hauptstrom auf natürliche Weise abgetrennt wurde. Es setzt sich zusammen aus Resten von ursprünglichem Ried und Streuwiesen, einer aufgelassenen Kiesgrube und zum größten Teil aus Klär- und Schlammteichen einer ehemaligen Zuckerfabrik in Waghäusel. Das NSG ist ein bedeutender Brutplatz für viele bedrohte Vogelarten wie das Blaukehlchen und den Schwarzhalstaucher und ein wichtiger Rastplatz für Limikolen und andere Zugvögel. Der Purpurreiher brütet seit 1972 im Gebiet und hat dort seine größte dauerhafte Brutkolonie in Deutschland.
Es wird empfohlen, ein Fernglas mitzubringen!


Sonntag, 28. Mai 2017
Frühjahrspilze im Lutherisch Wäldele
Exkursion mit Anja Schneider und Dr. Markus Scholler (SMNK)
Treffpunkt: Albbrücke Daxlander Str. (Stadtbahn-Haltestelle „Stadtwerke“), 14.00 Uhr

Dass man Morcheln im Frühjahr sammelt, ist bekannt. Doch gibt es noch zahlreiche weitere Pilzarten, die im Frühjahr zu finden sind. Anja Schneider, wiss. Mitarbeiterin, und Markus Scholler zeigen, wie man die Pilze findet und wie sie heißen.


Mittwoch, 21. Juni 2017
Botanische und schmetterlingskundliche Exkursion auf den Knittelberg
Kooperation mit der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland und dem Naturschutzzentrum Rappenwört
Führung von Dipl.-Biol. Andreas Kleinsteuber und Dr. Robert Trusch (beide Karlsruhe)
Treffpunkt: Karlsruhe-Grötzingen, am Wasserhochbehälter/Sendemast in der oberen Reithohl (Parkplätze vorhanden), Beginn 16.00 (Dauer ca. 2-2,5 Stunden)
Bei Starkregen muss die Veranstaltung leider entfallen.

In Karlsruhe erreicht mit dem Knittelberg nördlich von Grötzingen der Kraichgau das Stadtgebiet. Der Berg besteht geologisch aus Muschelkalk mit Lößauflage und bildet damit eine völlig andere, sich aus der mit Fluss-Schottern gefüllten Rheinebene heraushebende Formation. Untergrund und Exposition bringen eine willkommene Bereicherung der Flora und Fauna des Stadtgebietes mit sich. Landschaftlich wird der Berg von Streuobstwiesen, Gärten und landwirtschaftlichen Flächen dominiert, es gibt auch Hohlwege und sogar kleinere Felsabbrüche in dem Gebiet. Einige Flächen befinden sich in der Ausweisung zum Flächennaturdenkmal (FND). Insbesondere Letztere weisen eine reiche Insektenfauna und Flora auf. Bei den Schmetterlingen können auf dieser Exkursion – wenn das Wetter günstig ist – Arten gezeigt werden, die man sonst im Karlsruher Stadtgebiet kaum sieht.


Freitag, 7. Juli 2017
Die Tier- und Pflanzenwelt in den Baggerseen der Rheinebene
Exkursion mit der Limnologischen Arbeitsgemeinschaft, Leitung Prof. Dr. Norbert Leist, in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwört
Anmeldung im Naturschutzzentrum unter 0721/950470 erforderlich!
Treffpunkt: Baggersee Fuchs & Gros, 76344 Eggenstein, Kopfweg 8. (von der B36 nach Eggenstein und dann immer Richtung „Lithonplus GmbH & Co. KG“, kurz vor dem Werktor rechts auf den Parkplatz, dann geradeaus zum See.
Beginn 17.00 Uhr, Dauer ca. 2 Stunden

Neben den alteingesessenen Pflanzen- und Tierarten gibt es eine zunehmende Zahl an Neubürgern in den Gewässern der Rheinebene. Arten wie die  kanadische Wasserpest sind inzwischen ein fester Bestandteil der Unterwasserwelt, andere versuchen gerade, sich einen Platz zu erobern. Auch bei den Muscheln, Krebsen, Fischen, Wasservögeln und vielen mehr finden wir immer neue Arten mit unterschiedlichen Ausbreitungstendenzen. So stellt sich die Frage, sind diese eine Bereicherung oder eine Gefahr für unsere heimischen Gewässer und deren Lebewelt, und wie wollen wir damit umgehen. Die Taucher der Limnologischen Arbeitsgemeinschaft im NWV sammeln unter Wasser Pflanzen und Tiere, die dann vor Ort in Aquarien mit ihren Besonderheiten vorgestellt werden. (Foto: Süßwasserschwamm mit Dreikantmuscheln, Thomas Holfelder; Süßwassermeduse, H. Weinmann)


Freitag, 14. Juli 2017
Schmetterlinge und Blütenpflanzen auf den Rappenwörter „Brennen“
Führung von Siegfried Demuth und Dr. Robert Trusch (beide Karlsruhe) in Zusammen­arbeit mit der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland und dem Naturschutz­zentrum Karlsruhe-Rappenwört à Anmeldung im Naturschutzzentrum unter 0721/950470 erforderlich! Treffpunkt und Zeit: 16.00 Uhr am Nordende des Ententeichs in Karlsruhe-Rappenwört (Parkplätze vorhanden), Dauer: ca. 2,5 Stunden

Der Freundeskreis des Naturschutzzentrums feiert an diesem Abend ab 19.00 Uhr sein Sommerfest auf dem Grillplatz des Zentrums, zu dem alle Exkursionsteilnehmer ganz herzlich eingeladen sind!

„Brennen“ sind hochliegende, trockene und selten überschwemmte Kiesrücken in der Rheinniederung. Die Lebensbedingungen hier sind extrem: Im Sommer erhitzt die Sonne den Boden auf bis zu 70 °C, Wasser versickert rasch, Nährstoffe sind rar. Damit kommen nur gut angepasste Pflanzen und Tiere zurecht. Dennoch ist die Flora und Fauna der Brennen recht artenreich. Seit der Eindeichung des Rheins wurden diese Flächen aber nicht mehr überschwemmt und wuchsen mit Sträuchern und Bäumen zu. Heute sind offene „Brennen“ wie auf Rappenwört eine Rarität in der Rheinniederung. Charakteristische Pflanzen der Rappenwörter Brennen sind z.B. Steppen-Wolfsmilch, Hufeisenklee und Pfeifengras. Diese und viele andere Pflanzen sowie Schmetterlinge werden bei dieser Führung vorgestellt. Bei schlechtem Falterwetter werden die Pflanzen der Brennen im Mittelpunkt der Führung stehen.

* Sommerpause *

Mittwoch, den 27. September 2017  (Kooperationsveranstaltung)
Geologischer Stadtspaziergang durch Karlsruhe
Führung von Dr. Matthias Geyer (Geotourist Freiburg)
Treffpunkt: Karlsruhe, Naturkundemuseum (vor dem Haupteingang) – Uhrzeit: 17.30 Uhr (Dauer ca. 2 Stunden) Anmeldung erforderlich bei Dr. M. Geyer, Tel./SMS 0162-4065416 oder per E-Mail: geotourist@aol.com à für Mitglieder des Naturwissenschaftlichen Vereins ist die Teilnahme kostenlos, Nichtmitglieder zahlen € 12,-

Thema dieses Spazierganges sind die Geologie der Stadt Karlsruhe und wichtige Bausteine in der Innenstadt. Im Verlauf dieses etwa zweistündigen geologischen Stadtspaziergangs wird zunächst die geologische Lage der Stadt Karlsruhe im nördlichen Oberrheingraben erläutert. Anhand ausgewählter Bauwerke werden verschiedene Bausteine der Karlsruher Innenstadt vorgestellt. Neben der jeweiligen Herkunft und Entstehungsgeschichte werden auch die Eignung und eventuelle Sanierungskonzepte angesprochen. Das Angebot versteht sich als thematische Ergänzung zur Ausstellung „Geologie am Oberrhein“ im Naturkundemuseum Karlsruhe. Zur Teilnahme sind keine besonderen Fachkenntnisse erforderlich. Weitere Informationen unter www.geotourist-freiburg.de.


Samstag, 30. September und Sonntag, 1. Oktober 2017, jeweils 10.00-18.00 Uhr
15. Karlsruher Frischpilzausstellung
AG Pilze des Naturwissenschaftlichen Vereins (PiNK)
Nymphengarten-Pavillon des Staatlichen Museums für Naturkunde Karlsruhe (Haupteingang)

Zum 15. Mal veranstaltet das Naturkundemuseum Karlsruhe in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Pilze im Naturwissenschaftlichen Verein (PiNK) die jährliche Frischpilzausstellung, bei der 250 bis 300 Arten gezeigt werden. Zusätzlich werden in einem großen Diorama „Pilze an und bei Fichten“ präsentiert. Außerdem gibt es wieder eine „Ausstellung in der Ausstellung“ zu einem interessanten Thema. Wie im vorangegangenen Jahr wird ein Pilzzüchter aus der Altmark Zuchtpilze verkaufen und Besucher mit einer Pilzpfanne verköstigen. Die Besucher können sich ferner über die neueste Pilzliteratur an einem Buchstand informieren und Pilze von den Pilzexperten der Arbeitsgruppe bestimmen lassen oder sie im Mikroskop studieren.


Dienstag, 24. Oktober 2017
Faszination Regenwald
Multivisions-Vortrag (90 Min.) von Konrad Wothe (Penzberg, www.konrad-wothe.de)
Max-Auerbach-Vortragssaal, 18.30 Uhr

Tauchen Sie ein in die feuchtheiße Welt der Regenwälder Südamerikas, Afrikas, Asiens und Australiens mit ihrer artenreichen Fülle an Formen und Farben. Staunen Sie über die Tricks und Strategien der Pflanzen und Tiere zum Überleben in diesem umkämpften Lebensraum. Beobachten Sie Orang-Utans, Gorillas und Schimpansen hautnah. Erfahren Sie mehr über die ökologischen Zusammenhänge und die Bedeutung der Regenwälder. Begleiten Sie Konrad Wothe in dieser hervorragenden Bilderschau auf seinen abenteuerlichen Expeditionen nach West-Papua und Nordost-Australien auf der Suche nach den sagenhaften Paradies- und Laubenvögeln. – Wothe ist Mitglied der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT). Besonderen Schwerpunkt legt er bei seiner Arbeit auf die Dokumentationen von frei lebenden Tieren in ihrer natürlichen Umgebung. Sein Ziel ist es, die Schönheiten und Wunder der Natur möglichst vielen Menschen in seinen Bildern nahe zu bringen und so das Bewusstsein für unsere Verantwortung der Natur gegenüber zu schärfen. Wothe liebt die Natur, das Reisen und die kreative Arbeit hinter der Kamera. Die Freude an Natur und Fotografie bestimmen sein Leben seit seiner Kindheit. Im Alter von acht Jahren bekam er seinen ersten Fotoapparat, als 18jähriger gewann er beim Wettbewerb „Jugend forscht“ den ersten Preis in Physik für eine selbst konstruierte 360° Panoramakamera. Nach dem Abitur filmte Wothe für Heinz Sielmann und fasste den Entschluss, selbst Tierfilmer und Naturfotograf zu werden. Zunächst studierte er an der Universität München Biologie mit Hauptfach Zoologie/Verhaltensforschung, eine gute Grundlage für seinen heutigen Beruf. Inzwischen arbeitet er seit über zwanzig Jahren als freier Naturfotograf und Tierfilmer. Seine Reisen führen ihn an die schönsten Plätze der Erde zwischen Arktis und Antarktis. (Foto von Konrad Wothe: Wolfgang Kaehler)


Dienstag, 7. November 2017
Expeditionen, Entdeckungen und Abenteuer: 30 Jahre Amphibien- und Reptilienforschung in Madagaskar
Vortrag von Dr. Frank Glaw (Zoologische Staatssammlung München)
Max-Auerbach-Vortragssaal, 18.30 Uhr

Madagaskars Tier- und Pflanzenwelt ist einzigartig und extrem artenreich. Durch die viele Millionen Jahre dauernde Isolation vom Rest der Welt konnte die Evolution hier eigenständige Wege einschlagen, so dass die meisten Arten auf dieser Insel vor der ostafrikanischen Küste endemisch sind, also nirgendwo sonst vorkommen. Der Vortrag gibt einen Einblick in die beeindruckende Artenvielfalt des Landes, die Highlights aus 30 Jahren herpetologischer Forschung und die teils spektakulären Entdeckungen neuer Arten von Fröschen, Geckos, Chamäleons und Schlangen. Hunderte weitere neue Arten sind bereits identifiziert und warten auf ihre wissenschaftliche Bearbeitung. Möglich wurden die vielen Entdeckungen nicht nur durch Expeditionen in abgelegene, unerforschte Regenwälder, sondern auch durch eine rasante Entwicklung der Forschungsmethoden. Leider gehört Madagaskar zu den ärmsten Ländern der Welt. Heute ist bereits rund 90% der ursprünglichen Vegetation zerstört, und fast alle Großtiere wie Riesenlemuren, Riesenschildkröten und Elefantenfußstrauße sind bereits ausgestorben, nachdem Menschen die Insel vor mehr als 2.000 Jahren besiedelt haben. Die Zukunft des faszinierenden Landes und seiner Artenvielfalt ist ungewiss. Beim derzeitigen Zerstörungstempo der Regenwälder werden viele Arten schon in wenigen Jahrzehnten ausgestorben sein. Daher ist es ein zentrales Anliegen unserer Forschung, zum Schutz der Artenvielfalt beizutragen. (Fotos Mini-Chamäleon und Plattschwanzgecko: F. Glaw)


Dienstag, 21. November 2017
Monitoring und Forschung im Nationalpark Schwarzwald
Vortrag von Dr. Marc I. Förschler (Nationalpark Schwarzwald)
Max-Auerbach-Vortragssaal, 18.30 Uhr

Der Nationalpark Schwarzwald wurde am 1. Januar 2014 auf einer Fläche von rund 10.000 ha gegründet. Hauptziel ist die freie Waldentwicklung weitgehend ohne menschlichen Einfluss, der sogenannte Prozessschutz („Natur Natur sein lassen“). Diese Entwicklung wird langfristig wissenschaftlich begleitet und dokumentiert. Neben dieser Kernaufgabe spielen aber auch der Arten- und Biotopschutz eine zentrale Rolle im Nationalpark. Dr. Förschler, Leiter des Fachberereichs für ökologisches Monitoring, Forschung und Artenschutz berichtet über den aktuellen Stand der Grundinventarisierung und zukünftige Forschungsschwerpunkte im Park.


Dienstag, 28. November 2017
170 Millionen Jahre einsame Ruhe – Sauropodengrabung NW-China (Shanshan, Xinjiang)
Vortrag von Daniel Falk, M.Sc. (Naturkundemuseum Karlsruhe)
Max-Auerbach-Vortragssaal, 18.30 Uhr

Im April 2012 erfolgte eine dreiwöchige paläontologische Grabung in der Taklamakan-Wüste nahe der nordwestchinesischen Stadt Shanshan (Turpan-Becken, Xinjiang). Sie wurde im Rahmen eines Sino-Germanischen Kooperationsprojektes durchgeführt. Die geologischen Aufschlüsse der dortigen Steinwüste bieten häufig eine Vielzahl an Wirbeltierfossilien, die in mitteljurassischen Ablagerungen (ca. 170 Mio. Jahre) einstiger Flusssysteme eingebettet wurden. Die Fundstelle „Boneanza“ geriet dabei in besonderem Umfang in das Augenmerk der Paläontologen. Sie enthielt die sehr gut erhaltenen Überreste eines riesigen Sauropoden – eines langhälsigen, pflanzenfressenden Dinosauriers – von über 30 m Länge. Neben einer fast kompletten Wirbelsäule mit Hals-, Rücken-, Becken- und Schwanzwirbeln konnten etliche Rippen, das linke Hinterbein mit einem Oberschenkelknochen von 1,60 m Länge(!) und zahlreiche artfremde Knochen gefunden werden. Auch Zähne von Fleischfressern sind geborgen worden. Die anstrengende Freilegung im Wüstenklima zwischen Staub, Sonne und Schweiß erfolgte mit Hämmern, Meißeln, Schaufeln, Schraubenziehern, Sekundenkleber, Pinseln und sogar Presslufthämmern. Im Gegensatz zu vielen Hollywoodfilmen zeigt der Vortrag die wirkliche Arbeit einer geologisch-paläontologischen Grabung mit nicht nur kulturellen Problemen zwischen Sandstürmen, Muskelkater und Staublunge. Im Ergebnis allerdings erscheinen beeindruckende Funde einer längst ausgestorbenen Lebewelt. (Fotos: Dr. Oliver Wings, D. Falk)


Dienstag, 5. Dezember 2017
Diversität, Taxonomie und Naturschutz der Pilze am Berg Yulong Xue Shan (Yunnan)
Vortrag von Dr. Flavius Popa (Nationalpark Schwarzwald)
Max-Auerbach-Vortragssaal, 18.30 Uhr

Flavius Popa ist ein an der Philipps-Universität Marburg ausgebildeter Mykologe. Seit Mai 2016 vertritt er die pilzkundliche Forschung im Nationalpark Schwarzwald. Im Rahmen seiner Dissertation hat er mehrere Exkursionen nach Südwest China (Provinz Yunnan) durchgeführt. Die im Südwesten Chinas liegende Provinz Yunnan ist bekannt für eine Vielfalt an Habitaten und Arten. Yunnan erstreckt sich von den tropischen Tiefland-Regenwäldern im Süden über die subtropischen Gebiete Zentral-Yunnans bis zu den über 6.000 m hohen Himalaya- Ausläufern im Norden. Yunnan ist einer der wichtigsten Biodiversitäts-Hotspots Chinas. Schätzungen zeigen, dass fast die Hälfte der Pilzarten Chinas in Yunnan vorkommt. Popa berichtet über seine mykologische Forschung im Rahmen eines Forschungsverbunds zwischen der Universität Marburg und dem Kunming-Institut für Botanik. Die Ziele der Untersuchungen waren neben einer Bestandsaufnahme der Pilzarten die Untersuchung der phylogeographischen Beziehungen zwischen der europäischen und der asiatischen Pilzflora. Dieser Vortrag gibt anhand beeindruckender Bilder einen Einblick in die hohe Pilzdiversität am Berg Yulong Xue Shan in Yunnan (siehe Foto), die pilztaxonomischen Schwierigkeiten, die Forschungsergebnisse und Probleme des Naturschutzes. (Fotos: F. Popa)


Bitte besuchen Sie auch die Veranstaltungen unserer Arbeitsgemeinschaften!

Wir laden unsere Mitglieder und Interessenten herzlich zu unseren Veranstaltungen ein.

Auskunft erteilt: Dr. Robert Trusch, 1. Vorsitzender, Naturwissenschaftlicher Verein Karlsruhe e.V., c/o Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe, Erbprinzenstr. 13, 76133 Karlsruhe, Tel. 0721-1752842, E- Mail : trusch@smnk.de


Veranstaltungsprogramme des Naturwissenschaftlichen Vereins der Vorjahre und aktuelles PDF zum Download